Menschlichkeit
auf Haiti
Gemeinnützige
Arbeit
Ralph und Cathy Oats, die Gründer von Wellness International
Ltd. (WIN), einem führenden Anbieter von Gesundheits-
und Ernährungsprodukten, haben während der Weihnachtssaison
2005 das Leben Hunderter von Haitianern ein wenig leichter
gemacht. Bei einer Reise mit Angehörigen und Freunden
veranstalteten Ralph
und Cathy Oats spontan eine Sammelaktion für Hearts
Together for Haiti, eine gemeinnützige Organisation,
die Bildungs- und Gesundheitsprogramme in haitischen Dörfern
durchführt. Nachdem die Oats’ mit eigenen Augen
gesehen hatten, wie viel Gutes die Organisation tut und wie
dringend Spenden benötigt werden, beschlossen die beiden,
sich bei ihren Spendenaktionen stärker auf diese gemeinnützige
Organisation zu konzentrieren und so viele Menschen wie möglich
auf ihre Bemühungen aufmerksam zu machen – darunter
auch Tausende von unabhängigen Vertriebspartnern von
Wellness International, Ltd. (WIN) in aller Welt.
„Bis zu unserer Karibikkreuzfahrt im Juli waren wir
uns gar nicht bewusst, dass Labadee® Hispaniola in Wirklichkeit
Haiti ist“, erklärt Ralph Oats. „Wir haben
von den Lebensbedingungen der Menschen dort erfahren, die
man mit einem Zaun vom Privatstrand getrennt hat, und wir
konnten es nicht glauben. Ein Reiseführer hat uns erklärt,
dass die Bewohner alles verwerten, was sie finden: Aus Wasserflaschen
werden Krabbenfallen, T-Shirts werden zu Segeln für Boote
umfunktioniert – weil das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen
in Haiti nur rund 200 Dollar im Jahr beträgt.“
Besonders berührt waren die Oats’, als sie einige
Bewohner aus der Nähe sahen. „Die Verzweiflung
in den Augen dieser spindeldürren Männer, die mit
ihren Booten
zu uns herausruderten, um uns ihre Waren zu verkaufen, während
wir mit den Jetskis auf dem Wasser waren, das hat bei uns
einen bleibenden Eindruck hinterlassen“, berichtet Cathy
Oats.
Als es dann an die Planung der nächsten Karibikkreuzfahrt
mit Familie und Freunden während der Feiertage ging,
erinnerten sich Ralph und Cathy Oats an ihre Erlebnisse und
beschlossen, den traditionellen Austausch von Geschenken ausfallen
zu lassen und die Gruppe statt dessen anzuhalten den Bewohnern
Haitis zu helfen. „Ich begann mit Recherchen und setzte
mich mit einer gemeinnützigen Organisation aus Kanada
in Verbindung, die sich Hearts Together for Haiti
nennt und die dringend benötigte medizinische Hilfe sowie
Bildungsmaßnahmen und Ernährungshilfe für
die Bewohner Haitis
bereitstellt“, so Cathy Oats. Im Laufe ihrer Korrespondenz
mit Hearts Together For Haiti lernten die beiden
mehr über die spezifischen Bedürfnisse der Bewohner,
insbesondere Grundbedürfnisse wie Kleidung und Toilettenartikel.
„Unsere Gruppe stammt aus wohlhabenden Gegenden in den
USA und den Niederlanden und wir wollten unseren Kindern zeigen,
dass nicht jeder in so glücklichen Umständen geboren
ist wie wir,“ meint Ralph Oats. „Cathy und ich
waren selbst bereits arm, aber nicht so wie das, was man hier
in Haiti sieht. Wir wollten einen ehrlichen Versuch machen,
während unseres kurzen Besuchs auf der Insel das Leben
einiger Menschen ein wenig besser zu machen.“
„Ich hielt das für eine tolle Idee, als wir erfuhren,
dass unsere Familien Koffer und Pakete füllen würden
und sie dorthin schicken würden. Außerdem war ein
eine gute Gelegenheit, unseren Kindern etwas über das
Geben zu lehren, und sie waren begeistert,“ berichtet
Lisa, Vertriebspartnerin für Wellness International Network,
Ltd. (WIN) aus Kalifornien. „Wir haben einen
riesigen Koffer mit Schulbedarf, Kleidern, Pflastern (Band-Aids®),
Baumwollbällchen usw. gepackt. Cathy Oats hat uns eine
Liste der Dinge geschickt, die dort gebraucht wurden, und
die war sehr umfangreich. Diese Kinder haben nicht einmal
Unterwäsche, Schuhe und all die einfachen Dinge, die
für uns selbstverständlich sind.“ Als Janice,
Vertriebspartnerin bei Wellness International Network, Ltd.
(WIN) aus Texas, die Liste durchlas, war sie von dem Ausmaß
der Armut betroffen. „Mir wurde schlagartig klar: Die
Leute dort brauchen im Prinzip alles. Warum würden wir
solchen Menschen nicht helfen wollen? Als ich durchs Geschäft
lief und mir die ganzen Sachen ansah, dachte ich mir immer
wieder: Das können die gebrauchen und das und das...Eigentlich
gab es nichts, was sie nicht brauchten. Es gab mir ein gutes
Gefühl zu wissen, dass wir auf diese Art ein klein wenig
helfen konnten“, meint sie.
An dem Tag als das Kreuzfahrtschiff Mariner of the Seas
der Royal Caribbean-Gesellschaft in Labadee® anlegte,
halfen die Mitarbeiter und das Sicherheitspersonal den 26
Reisenden der WIN-Gruppe, einen Gepäckwagen mit Spendenartikeln
vollzuladen und ihn vom Schiff an den Strand zu befördern.
Dort traf sich die Gruppe mit Pater John Duarte, einem Mitbegründer
von Hearts Together For Haiti, und einigen Vorstandmitgliedern
der Organisation. „Als wir an Land gingen, hat sich
keiner gleich auf das Unterhaltungsprogramm gestürzt,
sondern wir waren alle zur Stelle, um dafür zu sorgen,
dass die Haitianer ihre Sachen bekamen. Wir wollten dabei
sein und ihnen unsere Unterstützung zeigen“, sagt
Lisa.
Am Strand von Labadee® steht ein Zaun, der die Kreuzfahrtgäste
vom Rest von Haiti trennt. Wir standen am Pier und waren von
dem krassen Gegensatz sehr betroffen. Links von uns war ein
herrlicher Strand – purer Luxus mit einer Wasserrutsche
und einem Wasserpark, Kajaks, Jetskis, Kellnern, die Drinks
servierten, und einer Band. Rechts von uns sahen wir zahlreiche
Boote, die nicht einmal seetauglich aussahen und in denen
Erwachsene und Kinder zu einer bestimmten Stelle auf der anderen
Seite des Zauns fuhren“, berichtet Ralph Oats. „Wir
gingen zum Zaun und reichten den Einwohnern durch die kleinen
Zwischenräume Bleistifte, Miniaturautos, Modeschmuck
und Kaugummi. Unser 10-jähriger Enkel Jeffrey kam angerannt
und sagte „Die mögen die gleichen Dinge wie wir!
Einer meiner Freunde hat mir gesagt, die mögen Shaq und
kennen sich im amerikanischem Sport aus. Nächstes Mal
bringe ich Fotokarten und Sportsachen für sie mit.“
Es war herzerwärmend zu sehen, wie die Kinder hin und
her rannten, um immer neue Geschenke zu holen.“
„Es war schön zu sehen, dass die Kinder richtig
verstanden haben, worum es geht, nämlich dass Geben besser
ist als Nehmen“, bemerkt Cathy Oats. „Vor der
Abreise meinten wir, jede Menge Sachen dabei zu haben. Hinterher
waren wir uns bewusst, wie wenig wir diesen Leuten wirklich
geben konnten.“
Nur
ein Teil der Spenden, die von der WIN-Gruppe mitgebracht worden
waren, wurden durch den Zaun gereicht. Den Rest nahmen Pater
John und HTFH-Vorstandsvorsitzender Steve McDougall zur Vergabe
an die Bedürftigsten in den Dörfern Labadie, Prunette
und Bod Me Limbe mit. Für Bod Me Limbe sammelt Hearts
Together for Haiti zurzeit Spenden mit dem Ziel, den
Zugang zu sauberem Trinkwasser zu sichern und eine Schule
zu bauen. „Ich finde es besonders ermutigend und inspirierend,
dass Hilfe für bedürftige Mitmenschen in Haiti auch
international auf so viel Interesse stößt,“
meint Steve McDougall. „Täglich sieht man in den
Nachrichten Berichte über schreckliche Ereignisse. Unsere
gemeinsamen Anstrengungen stehen hierzu im scharfen Kontrast.
Sie sind ein Schimmer der Hoffnung für die Menschlichkeit.“
„Wir haben uns gefreut, persönlich helfen zu können,
aber es war schrecklich, die unglaubliche Armut nur wenige
Meter von uns entfernt zu sehen. Auf der einen Seite ist da
die Kreuzfahrtgesellschaft, der Strand und jede Menge Spaß
und Unterhaltung und auf der anderen Seite stehen diese Kinder
und sehen zu, wie man selbst in der Sonne faulenzt oder Wassersport
macht“, meint Jeff, Vertriebspartner für Wellness
International Network (WIN) in Kalifornien. „Wir machen
eine wundervolle 10-Tage-Kreuzfahrt mit unseren Töchtern
und gleich vorm Tor sind Leute, die sich nicht einmal einen
Kaugummi leisten können. Besonders betroffen war ich
zu sehen, wie die Kinder sich bei der Vergabe der Spenden
um das Tor gedrängt haben und die Aufregung in ihren
Augen, nur weil sie einen Kaugummi oder Bleistifte für
die Hausaufgaben bekommen haben. Das hat mich sehr bewegt.
Sogar unsere Töchter meinten, dass das Beeindruckendste
an der Kreuzfahrt das Verteilen von Geschenken an Bedürftige
war.“

„Es ist traurig, diese Kinder zu sehen. Die haben schließlich
nicht darum gebeten, auf der anderen Seite des Zaunes geboren
zu werden. Diese Kinder haben gar nicht dieselben Möglichkeiten
wie viele von uns“, meint Paul Gebbink, Vertriebspartner für
WIN Worldwide BV (WIN) in den Niederlanden. „Wir können
uns glücklich schätzen, dass wir auf dieser Seite
des Zauns geboren sind, dass unsere Kinder Chancen haben.“
Obwohl
sie nur wenige Mitglieder hatte, konnte die Gruppe mit ihren
Handlungen etwas bewirken und erweckten damit die Aufmerksamkeit
bei anderen Kreuzfahrtgästen. „Viele Leute am Strand
haben sich gefragt, was los war“, berichtet Joe, Vertriebspartner
für Wellness International Network, Ltd. (WIN) in Kalifornien.
„Nicht nur haben wir etwas gelernt und erlebt, wie es
ist zu geben, sondern viele Leute am Strand haben uns beim
Verteilen von Spielsachen und Geld an die Kinder am Zaun beobachtet.
Wir haben allen, die interessiert waren, davon erzählt,
welch gute Arbeit die gemeinnützige Organisation für
die Menschen in Haiti leistet. Ich meine, die Royal Caribbean-Gesellschaft
hat hier eine ausgezeichnete Gelegenheit, ihre Gäste
auf diese Möglichkeit hinzuweisen. Vielleicht könnte
sie sogar eine Reise anbieten, bei der die Gäste ehrenamtliche
Arbeit machen.
Nachdem sie die Bewohner von Haiti aus nächster Nähe
kennengelernt und gesehen hatten, wie groß die Not ist,
beschlossen Ralph Oats und Cathy Oats, Hearts Together
For Haiti unter ihre
Fittiche zu nehmen und Tausenden von WIN-Vertriebspartnern
weltweit die Gelegenheit zu geben, mitzumachen. „Das
war für uns alle ein unglaublicher und unvergesslicher
Tag. Es hat unseren Urlaub nicht beeinträchtigt, sondern
bereichert“, so Ralph Oats. „Wir sind im April
mit über 100 Vertriebspartnern wieder mit dem Unternehmen
unterwegs und können mehr Spenden und mehr Geld mitbringen,
denn es werden hier so viele Dinge gebraucht.
Auch die Vertriebspartner und Angehörigen, die an der
Feiertagskreuzfahrt teilgenommen haben, bemühen sich
weiter um Hearts Together for Haiti und viele haben
sich persönlich verpflichtet, die Organisation weiter
zu unterstützen und die Botschaft in ihrem Freundes-
und Bekanntenkreis zu verbreiten. „Ich bin überzeugt,
dass das Geldverdienen einen Zweck hat. Ich finde, man sollte
einen Teil dieses Geldes mit Menschen teilen, die im Leben
gar keine Chance haben“, meint Paul Gebbink. „Meine Frau
und ich sammeln selbst Geld und Artikel des täglichen
Lebens für die Organisation. Weil wir aber mit WIN zu
tun haben und dies eine Strukturvertriebsfirma ist, haben
wir weltweit einen riesigen Bekanntenkreis von Leuten, die
daran interessiert sind, bedürftigen Menschen zu helfen.“
Ralph Oats und Cathy Oats sind überzeugt, dass wir mit
Ihrer Hilfe einen Beitrag zur Lebensqualität vieler Bewohner
Haitis leisten können. Wenn Sie helfen möchten,
wenden Sie sich bitte an die WIN-Marketingabteilung
oder besuchen Sie www.htfhaiti.org
Dort erfahren Sie mehr über Hearts Together for Haiti,
eine Organisation die sich mit viel Engagement dafür
einsetzt „den Bewohnern Haitis Hilfe und Unterstützung
zu bieten, damit sie lernen nicht nur zu überleben, sondern
zu gedeihen.“
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